Michael und Gisela Monschau, das amtierende Kölner Diözesankönigspaar, sind waschechte Rheinländer: Michael stammt aus Troisdorf und Giselas Wiege stand in Bonn. Ihren Wohnort haben die beiden in Heimerzheim gefunden und sich der dortigen Sankt Sebastianus Kunibertus Schützenbruderschaft angeschlossen.
Beide sind dem Schützenwesen sehr verbunden, doch zu den größten Hobbys zählen zunächst die Familie, eine Tochter und drei Enkelkinder.
Dabei hatte Gisela Monschau schon früh durch ihre Familie einen Draht zum Schützenwesen. Michael ist zurzeit noch als Kunststoffschlosser tätig, wobei der Ruhestand allerdings schon in Sicht ist. „So in einem Jahr“, wie er meint. In seiner Bruderschaft hat Michael schon auf den unterschiedlichsten Posten Verantwortung übernommen, sei es als stellvertretender Hauptmann, Platzwart oder auch als stellvertretender Brudermeister. Der erste Anlauf auf die Königswürde in 2023 ging mit einem Schuss knapp daneben. Im darauf folgenden Jahr war es dann sein Schwiegersohn, mit dem er um die Königswürde kämpfte und nach drei verbrauchten Gewehren und mit dem 184. Schuss nach 23 Uhr den Wettkampf für sich entschied.
Beim Bezirksschützenfest 2025 sicherte er sich dann mit der Bezirkskönigswürde auch gleichzeitig die Fahrkarte für das Bundeskönigsschießen in Mönchengladbach. Auch hier war Michael erfolgreich und konnte sich der großen Schützenfamilie gemeinsam mit Gisela als neues Diözesankönigspaar für den Diözesanverband Köln präsentieren.
Beide haben sich vorgenommen, so viele Veranstaltungen wie möglich zu besuchen, um den Zusammenhalt und die Gemeinschaft zu stärken. „Gelebtes Schützenwesen“ ist für sie das Stichwort, das für Tradition, Gemeinschaft Engagement und Heimatverbundenheit steht und von den Bruderschaftsmitgliedern aktiv gepflegt und von Generation zu Generation weiter gegebenen sollte. Auch hier haben die beiden noch einen Ratschlag parat: „Nehmt mit, was ihr machen könnt und habt keine Angst vor Aufgaben, die ihr meint, nicht stemmen zu können. Auf uns kam alles wie eine Lawine zu, aber es ist alles zu meistern mit den richtigen Menschen an eurer Seite.“
Eine besonders beeindruckende Erfahrung war und ist für die beiden der Zusammenhalt zwischen dem Bundeskönig und den Diözesankönigen und sie genießen es jedes Mal auf neue, wenn man sich auf den verschiedensten Festen wieder trifft.
In diesem Sinne wünschen wir den beiden noch einige spannende Monate der Regentschaft, bis sie beim kommenden Bundesfest in Damme ihre Insignien an ihre Nachfolger weiterreichen müssen.
Titelbild: Diözesankönigspaar Michael und Gisela Monschau
Nachfolgendes Bild: Diözesankönig Michael Monschau (Mitte) mit Hochmeister Dr. Emanuel Fürst zu Salm-Salm (zweiter von rechts) und Diözesanbundesmeister Walter Honerbach (links) beim Bundesfest 2025 in Mönchengladbach

