Don­ners­tag, 19. März 2026 | All­ge­mei­nes

Micha­el und Gise­la Mon­schau, das amtie­ren­de Köl­ner Diö­ze­san­kö­nigs­paar, sind wasch­ech­te Rhein­län­der: Micha­el stammt aus Trois­dorf und Gise­las Wie­ge stand in Bonn. Ihren Wohn­ort haben die bei­den in Heim­erz­heim gefun­den und sich der dor­ti­gen Sankt Sebas­tia­nus Kuni­ber­tus Schüt­zen­bru­der­schaft angeschlossen.

Bei­de sind dem Schüt­zen­we­sen sehr ver­bun­den, doch zu den größ­ten Hob­bys zäh­len zunächst die Fami­lie, eine Toch­ter und drei Enkelkinder.

Dabei hat­te Gise­la Mon­schau schon früh durch ihre Fami­lie einen Draht zum Schüt­zen­we­sen. Micha­el ist zur­zeit noch als Kunst­stoff­schlos­ser tätig, wobei der Ruhe­stand aller­dings schon in Sicht ist. „So in einem Jahr“, wie er meint. In sei­ner Bru­der­schaft hat Micha­el schon auf den unter­schied­lichs­ten Pos­ten Ver­ant­wor­tung über­nom­men, sei es als stell­ver­tre­ten­der Haupt­mann, Platz­wart oder auch als stell­ver­tre­ten­der Bru­der­meis­ter. Der ers­te Anlauf auf die Königs­wür­de in 2023 ging mit einem Schuss knapp dane­ben. Im dar­auf fol­gen­den Jahr war es dann sein Schwie­ger­sohn, mit dem er um die Königs­wür­de kämpf­te und nach drei ver­brauch­ten Geweh­ren und mit dem 184. Schuss nach 23 Uhr den Wett­kampf für sich entschied.

Beim Bezirks­schüt­zen­fest 2025 sicher­te er sich dann mit der Bezirks­kö­nigs­wür­de auch gleich­zei­tig die Fahr­kar­te für das Bun­des­kö­nigs­schie­ßen in Mön­chen­glad­bach. Auch hier war Micha­el erfolg­reich und konn­te sich der gro­ßen Schüt­zen­fa­mi­lie gemein­sam mit Gise­la als neu­es Diö­ze­san­kö­nigs­paar für den Diö­ze­san­ver­band Köln präsentieren.

Bei­de haben sich vor­ge­nom­men, so vie­le Ver­an­stal­tun­gen wie mög­lich zu besu­chen, um den Zusam­men­halt und die Gemein­schaft zu stär­ken. „Geleb­tes Schüt­zen­we­sen“ ist für sie das Stich­wort, das für Tra­di­ti­on, Gemein­schaft Enga­ge­ment und Hei­mat­ver­bun­den­heit steht und von den Bru­der­schafts­mit­glie­dern aktiv gepflegt und von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on wei­ter gege­be­nen soll­te. Auch hier haben die bei­den noch einen Rat­schlag parat: „Nehmt mit, was ihr machen könnt und habt kei­ne Angst vor Auf­ga­ben, die ihr meint, nicht stem­men zu kön­nen. Auf uns kam alles wie eine Lawi­ne zu, aber es ist alles zu meis­tern mit den rich­ti­gen Men­schen an eurer Seite.“

Eine beson­ders beein­dru­cken­de Erfah­rung war und ist für die bei­den der Zusam­men­halt zwi­schen dem Bun­des­kö­nig und den Diö­ze­san­kö­ni­gen und sie genie­ßen es jedes Mal auf neue, wenn man sich auf den ver­schie­dens­ten Fes­ten wie­der trifft.

In die­sem Sin­ne wün­schen wir den bei­den noch eini­ge span­nen­de Mona­te der Regent­schaft, bis sie beim kom­men­den Bun­des­fest in Dam­me ihre Insi­gni­en an ihre Nach­fol­ger wei­ter­rei­chen müssen.

 

Titel­bild: Diö­ze­san­kö­nigs­paar Micha­el und Gise­la Monschau

Nach­fol­gen­des Bild: Diö­ze­san­kö­nig Micha­el Mon­schau (Mit­te) mit Hoch­meis­ter Dr. Ema­nu­el Fürst zu Salm-Salm (zwei­ter von rechts) und Diö­ze­san­bun­des­meis­ter Wal­ter Honer­bach (links) beim Bun­des­fest 2025 in Mönchengladbach