Seit vielen Jahren übt das traditionelle Frühlingsfest der Schützenjugend der St. Hubertus Schützenbruderschaft Nettekoven‑Impekoven 1927 e.V. eine besondere Anziehungskraft aus. Am Ostermontag strömen zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Umgebung sowie befreundeten Bruderschaften auf den Festplatz – ein Zeichen dafür, wie fest dieses Ereignis im Jahreskalender verankert ist. Organisiert wird das Fest Jahr für Jahr von der engagierten Schützenjugend selbst. Unterstützt wird sie dabei von junggebliebenen Helferinnen und Helfern, die dem Jugendalter gerade erst entwachsen sind und ihre Erfahrung gern weitergeben. Der Erlös des Tages kommt vollständig der Jugendarbeit zugute und bildet eine wichtige finanzielle Basis für die Aktivitäten der kommenden Saison. Doch in diesem Jahr wartete das Frühlingsfest nicht nur mit dem beliebten Tulpenschießen, Kinderschminken, kreativen Bastelangeboten, einer Hüpfburg, Air-Hockey, Kicker sowie einem vielfältigen Speisen- und Getränkeangebot auf. Eine besondere Überraschung rückte zwei engagierte Mitglieder in den Mittelpunkt.
Im festlichen Rahmen und im Kreis „ihrer“ Schützenjugend ehrten BdSJ‑Bundesschatzmeister Johannes Erlebach und Diözesanjungschützenmeister Daniel Ball zwei verdiente Schützen für ihr außergewöhnliches Wirken. Andreas Schmitz erhielt den Jugendverdienstorden in Gold – eine Auszeichnung, die nur in besonderen Fällen verliehen wird. Sie würdigt die beeindruckende Hingabe, mit der Andreas sich über Jahrzehnte für den Nachwuchs eingesetzt hat. Mehr als 30 Jahre war er in unterschiedlichen Ämtern des Jugendvorstandes innerhalb des Vereins aktiv, zusätzlich über 20 Jahre im Bezirksjugendvorstand. Sein unermüdlicher Einsatz, seine Vorbildfunktion und seine Begeisterung für die Jugendarbeit prägten Generationen junger Schützinnen und Schützen. Leidenschaft und Herzblut waren stets sein Antrieb. Auch Tobias Müller‑Hipper wurde an diesem Tag geehrt. Für sein langjähriges Engagement im Verein, das ebenfalls zu großen Teilen der Jugendarbeit gewidmet war, erhielt er das Silberne Verdienstkreuz. Seine Verlässlichkeit und sein Mitwirken haben die Jugendarbeit nachhaltig unterstützt und bereichert.
Der Besuch der Vertreter der Bundes- und Diözesanjugend machte erneut deutlich, wie wichtig es ist, jungen Menschen Räume zur Entwicklung zu geben. Die aktive Jugendarbeit in Nettekoven‑Impekoven steht beispielhaft für gelebtes Miteinander, Verantwortung und Gemeinschaft. Ein besonderer Dank gilt daher allen engagierten Jungschützinnen und Jungschützen sowie den Verantwortlichen der Bruderschaft, die diese wertvolle Arbeit ermöglichen – und damit die Zukunft des Schützenwesens sichern.
Bild: Die Ausgezeichneten im Kreise der Jungschützen
