Sonn­tag, 7. Juni 2026 | All­ge­mei­nes

Anläss­lich des 100-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums fand die Diö­ze­san-Jung­schüt­zen­wall­fahrt in Köln – Hol­wei­de statt. Zahl­rei­che Jung­schüt­zen, Betreu­er und Gäs­te kamen zusam­men, um die­sen beson­de­ren Anlass gemein­sam zu fei­ern und ihren Glau­ben zu erleben.

Den fei­er­li­chen Auf­takt bil­de­te ein Got­tes­dienst, der von Tobi­as Schwa­der­lapp dem Diö­ze­san­ju­gend­seel­sor­ger, Bru­no Nebel Bezirks­prä­ses und Sebas­ti­an Bre­mer der lei­ten­de Pfar­rer der Gemein­de gelei­tet wur­de. Für die musi­ka­li­sche Gestal­tung sorg­te die Grup­pe „Ruha­ma“, die mit ihren Lie­dern eine fest­li­che und zugleich leben­di­ge Atmo­sphä­re schuf.

Unter dem Mot­to „Aus vie­len Tei­len wird ein Gan­zes“ stand die dies­jäh­ri­ge Wall­fahrt ganz im Zei­chen von Gemein­schaft, Zusam­men­halt und Viel­falt. Die Wahl des Mot­tos ori­en­tier­te sich an der Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Veedels Hol­wei­de. Die­ses ent­stand aus den Orts­tei­len Wich­heim, Schwein­heim, Schnell­wei­de und Hol­wei­de. So wie aus die­sen ein­zel­nen Tei­len das heu­ti­ge Hol­wei­de gewach­sen ist, wur­de auch wäh­rend der Wall­fahrt deut­lich, dass vie­le unter­schied­li­che Men­schen gemein­sam eine star­ke Gemein­schaft bilden.

Im Anschluss an die Mes­se begann die eigent­li­che Wall­fahrt durch Hol­wei­de. Ent­lang des Weges waren fünf Sta­tio­nen auf­ge­baut, die spe­zi­ell für die Kin­der und Jugend­li­chen inter­ak­tiv gestal­tet wur­den. Jede Sta­ti­on befand sich dabei in einem der his­to­ri­schen Grün­dungs­tei­le Hol­wei­des und stell­te neben den Mit­mach­ak­tio­nen auch einen Bezug zur Geschich­te des jewei­li­gen Orts­teils her. So erfuh­ren die Teil­neh­mer auf anschau­li­che Wei­se mehr über die Ent­wick­lung des Veedels und des­sen Wurzeln.

Die abwechs­lungs­rei­chen Ange­bo­te sorg­ten für viel Begeis­te­rung. So konn­ten die Kin­der und Jugend­li­chen bei­spiels­wei­se Duft­säck­chen gestal­ten oder sich beim Tell­kö­nigs­schie­ßen mit einer Kin­der­arm­brust ver­su­chen. Durch die Ver­bin­dung von Spiel, Gemein­schaft und geschicht­li­chen Infor­ma­tio­nen wur­de das Wall­fahrts­mot­to auf beson­de­re Wei­se erleb­bar gemacht. Jede Sta­ti­on stand für einen ein­zel­nen Teil Hol­wei­des und zeig­te, wie aus ver­schie­de­nen Orten und Men­schen eine gemein­sa­me Iden­ti­tät ent­stan­den ist.

Neben den krea­ti­ven und sport­li­chen Akti­vi­tä­ten stand vor allem die Gemein­schaft im Mit­tel­punkt. Die Wall­fahrt bot den Jung­schüt­zen die Mög­lich­keit, neue Kon­tak­te zu knüp­fen, bestehen­de Freund­schaf­ten zu ver­tie­fen und gemein­sam Glau­ben zu leben.

Den gelun­ge­nen Abschluss fand die Ver­an­stal­tung in der Schüt­zen­hal­le. Dort kamen die Teil­neh­mer bei einem gemüt­li­chen Bei­sam­men­sein zusam­men. Bei klei­nen Spei­sen und Geträn­ken wur­de noch lan­ge mit­ein­an­der gespro­chen, gelacht und auf den erfolg­rei­chen Tag zurückgeblickt.

Die Diö­ze­san-Jung­schüt­zen­wall­fahrt war damit nicht nur ein Höhe­punkt im Jubi­lä­ums­jahr der Schüt­zen­bru­der­schaft Köln – Hol­wei­de, son­dern auch ein ein­drucks­vol­les Zei­chen für Zusam­men­halt, Tra­di­ti­on und geleb­te Gemein­schaft inner­halb der Jung­schüt­zen. Pas­send zum Mot­to wur­de sicht­bar: Aus vie­len Tei­len wird ein Gan­zes – sowohl in der Geschich­te Hol­wei­des als auch in der Gemein­schaft der Jungschützen.