Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums fand die Diözesan-Jungschützenwallfahrt in Köln – Holweide statt. Zahlreiche Jungschützen, Betreuer und Gäste kamen zusammen, um diesen besonderen Anlass gemeinsam zu feiern und ihren Glauben zu erleben.
Den feierlichen Auftakt bildete ein Gottesdienst, der von Tobias Schwaderlapp dem Diözesanjugendseelsorger, Bruno Nebel Bezirkspräses und Sebastian Bremer der leitende Pfarrer der Gemeinde geleitet wurde. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Gruppe „Ruhama“, die mit ihren Liedern eine festliche und zugleich lebendige Atmosphäre schuf.
Unter dem Motto „Aus vielen Teilen wird ein Ganzes“ stand die diesjährige Wallfahrt ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Zusammenhalt und Vielfalt. Die Wahl des Mottos orientierte sich an der Entstehungsgeschichte des Veedels Holweide. Dieses entstand aus den Ortsteilen Wichheim, Schweinheim, Schnellweide und Holweide. So wie aus diesen einzelnen Teilen das heutige Holweide gewachsen ist, wurde auch während der Wallfahrt deutlich, dass viele unterschiedliche Menschen gemeinsam eine starke Gemeinschaft bilden.
Im Anschluss an die Messe begann die eigentliche Wallfahrt durch Holweide. Entlang des Weges waren fünf Stationen aufgebaut, die speziell für die Kinder und Jugendlichen interaktiv gestaltet wurden. Jede Station befand sich dabei in einem der historischen Gründungsteile Holweides und stellte neben den Mitmachaktionen auch einen Bezug zur Geschichte des jeweiligen Ortsteils her. So erfuhren die Teilnehmer auf anschauliche Weise mehr über die Entwicklung des Veedels und dessen Wurzeln.
Die abwechslungsreichen Angebote sorgten für viel Begeisterung. So konnten die Kinder und Jugendlichen beispielsweise Duftsäckchen gestalten oder sich beim Tellkönigsschießen mit einer Kinderarmbrust versuchen. Durch die Verbindung von Spiel, Gemeinschaft und geschichtlichen Informationen wurde das Wallfahrtsmotto auf besondere Weise erlebbar gemacht. Jede Station stand für einen einzelnen Teil Holweides und zeigte, wie aus verschiedenen Orten und Menschen eine gemeinsame Identität entstanden ist.
Neben den kreativen und sportlichen Aktivitäten stand vor allem die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Die Wallfahrt bot den Jungschützen die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Freundschaften zu vertiefen und gemeinsam Glauben zu leben.
Den gelungenen Abschluss fand die Veranstaltung in der Schützenhalle. Dort kamen die Teilnehmer bei einem gemütlichen Beisammensein zusammen. Bei kleinen Speisen und Getränken wurde noch lange miteinander gesprochen, gelacht und auf den erfolgreichen Tag zurückgeblickt.
Die Diözesan-Jungschützenwallfahrt war damit nicht nur ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Schützenbruderschaft Köln – Holweide, sondern auch ein eindrucksvolles Zeichen für Zusammenhalt, Tradition und gelebte Gemeinschaft innerhalb der Jungschützen. Passend zum Motto wurde sichtbar: Aus vielen Teilen wird ein Ganzes – sowohl in der Geschichte Holweides als auch in der Gemeinschaft der Jungschützen.
