Mitt­woch, 9. Sep­tem­ber 2026 | All­ge­mei­nes

Am 18. Juli 2026 lud das Köl­ner Diö­ze­san­kö­nigs­paar Micha­el und Gise­la Mon­schau Wür­den­trä­ger des Bun­des, den Diö­ze­san – und Bezirks­ver­bän­den, den Bru­der­schaf­ten sowie aus Poli­tik, Wirt­schaft des Lan­des und der Stadt Rhein­bach zu einem beson­de­ren Event ihrer Regent­schaft als Diö­ze­san­kö­nigs­paar nach Rhein­bach ein. 

Nach der Mes­se, die Diö­ze­san­prä­ses Ste­fan Ehr­lich in der „Huber­tus­klau­se“ auf dem Schüt­zen­platz in Rhein­bach zele­brier­te, begrüß­te Diözesan‑, Bezirks­bun­des- und Bru­der­meis­ter Wal­ter Honer­bach die ehe­ma­li­gen und amtie­ren­den Diö­ze­san­kö­nigs­paa­re aus Köln, Aachen, Trier, Pader­born und Essen, die amtie­ren­de Bun­des­prin­zes­sin im Bund der St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­ju­gend (BdSJ) Jac­que­line Gach, das Bun­des­kö­nigs­paar Ralf und Elke Lip­per­hei­de, den Bun­des­schüt­zen­meis­ter Robert Hop­pe, die Mit­glie­der des Vor­stan­des des DV Köln, den Diö­ze­san­prä­ses Pfar­rer Ste­fan Ehr­lich, die Schüt­zen­fa­mi­li­en aus den Bru­der­schaf­ten des Bezirks­ver­bands Vorei­fel und befreun­de­ten Bru­der­schaf­ten, das Mit­glied des Land­ta­ges NRW, Oli­ver Krauß und den stell­ver­tre­ten­den Bür­ger­meis­ter Mar­kus Pütz. 

In beein­dru­cken­der, humor­vol­ler Wei­se wür­dig­te Wal­ter Honer­bach die Leis­tun­gen des Diö­ze­san­kö­nigs Micha­el Mon­schau, der die Regent­schaft zunächst ohne sei­ne Köni­gin in Mön­chen­glad­bach über­neh­men muss­te. Die Rhein­län­de­rin Gise­la befand sich zum Zeit­punkt des Wett­streits im Sep­tem­ber 2025 im Urlaub, die Erfolgs­sto­ry ihres Königs kam für sie sehr über­ra­schend. Die Zeit des Nach­den­kens fand dann aber schon bald ein Ende und bei­de star­te­ten mit viel Elan und Schwung in ein erleb­nis- und ereig­nis­rei­ches Regent­schafts­jahr. Wal­ter Honer­bach brach­te es auf den Punkt:

Micha­el und Gise­la Mon­schau sind ein strah­len­des Diö­ze­san­kö­nigs­paar, das quer durch den eige­nen und durch die befreun­de­ten Diö­ze­san­ver­bän­de reist und das zeit­in­ten­si­ve Ehren­amt bei den zahl­rei­chen Ter­mi­nen mit Stolz und Wür­de wahrnimmt. 

In sei­nem Gruß­wort beschreibt Bun­des­schüt­zen­meis­ter Robert Hop­pe die Ver­ant­wor­tung des Ein­zel­nen in der gro­ßen Schüt­zen­fa­mi­lie für die Gemein­schaft, die Pfle­ge und die Wei­ter­ent­wick­lung von Tra­di­tio­nen zum Woh­le und über die Inti­mi­tät der Fami­lie hin­aus. MdL Oli­ver Krauß beschrieb das Enga­ge­ment der Schüt­zen und beson­ders der Rhein­ba­cher Bru­der­schaft als Brü­cken­bau­er beim Wie­der­auf­bau nach der Flut­ka­ta­stro­phe und wür­dig­te beson­ders das Enga­ge­ment und den Erfolg beim Aus­bau der Jugend­ar­beit in Rhein­bach. Der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Mar­kus Pütz wür­digt das Schüt­zen­we­sen, die Schüt­zen­fes­te auf allen Ebe­nen als etwas Beson­de­res, als Aus­druck leben­di­ger und geleb­ter Tra­di­ti­on, des Zusam­men­halts und des gegen­sei­ti­gen Respekts in der und für die Gemeinschaft.

Diö­ze­san­kö­nig Micha­el Mon­schau rich­tet sei­ne abschie­ßen­den Wor­te vol­ler Freu­de, Dank­bar­keit und Demut an die Gemein­schaft, an die Men­schen, die ihn und sei­ne Köni­gin beglei­ten und für die Wer­te, die die Schüt­zen ver­bin­den. Beson­de­ren Dank rich­tet er an sei­ne Köni­gin Gise­la, an sei­ne Fami­lie und eben­so an die zwei Bru­der­schaf­ten, die mit Hil­fe und Unter­stüt­zung sei­nen Weg beglei­ten und gestal­ten. Er bedankt sich für ech­te Kame­rad­schaft, bei der Gemein­schaft, der Ver­ant­wor­tung für­ein­an­der, die Men­schen unab­hän­gig von Alter, Beruf oder Her­kunft zusam­men­zu­brin­gen. Kei­ner darf allein blei­ben, kei­ner wird allein gelassen. 

Micha­el und Gise­la wid­men beson­de­re Auf­merk­sam­keit und Enga­ge­ment der Jugend­ar­beit. Es liegt ihnen am Her­zen, Talen­te zu för­dern und Wer­te für die Gestal­tung einer gemein­sa­men leben­di­gen Zukunft zu ver­mit­teln. Jun­ge Men­schen sol­len erle­ben, dass sie in den Ver­ei­nen Freund­schaft, Gemein­schaft und Aner­ken­nung fin­den. Auch in Zukunft soll und wird das Schüt­zen­we­sen Bestand haben. Es wird ein Ort blei­ben, an dem Men­schen eine Hei­mat fin­den kön­nen. Dafür ste­hen die Wer­te für Glau­be, Sit­te und Hei­mat, für Zusam­men­halt, Respekt und Hilfs­be­reit­schaft. Die­sen Gedan­ken hat die Rhein­ba­cher Schüt­zen­ju­gend auf­ge­nom­men und in den Für­bit­ten wäh­rend der Mes­se zum Aus­druck gebracht. Die Fröh­lich­keit, Gesel­lig­keit und Lebens­freu­de in Ver­bin­dung mit Brauch­tum und Tra­di­ti­ons­pfle­ge ver­sprüh­te ein­drucks­voll die Jugend­tanz­grup­pe der Ehren­gar­de Heim­erz­heim Anno 1974 e.V. bei ihrem Auf­tritt zu Ehren des Diö­ze­san­kö­nigs­paa­res auf dem Schützenplatz. 

Das Diö­ze­san­kö­nigs­fest in Rhein­bach war für Micha­el und Gise­la Mon­schau, allen Schüt­zen und Gäs­ten als Selbst­ver­ständ­nis und Ori­en­tie­rung ein Fest der Lebens­freu­de, von Begeg­nun­gen, des Ken­nen­ler­nens und der Pfle­ge von Freundschaften.

Auf dem Bild sind zu sehen vlnr:
Mar­kus Pütz, stellv Bür­ger­meis­ter Rhein­bach
Micha­el Mon­schau, Diö­ze­san­kö­nig
Lau­ra Schulz, Köni­gin Rhein­bach
Gise­la Mon­schau, Diö­ze­san­kö­ni­gin
Robert Hop­pe, Bun­des­schüt­zen­meis­ter
Elke Lip­per­hei­de, Bun­des­kö­ni­gin
Wal­ter Honer­bach, Diö­ze­san­bun­des­meis­ter Köln
Ralf Lip­per­hei­de, Bundeskönig