Zwei Majestäten und viele Taler bringen Segen und Hilfe für die „Sterntaler Düsseldorf e. V.“. Regimentskönig Frank Tups, mit seiner Königin Anna Schepers und der Regimentsjungschützenkönig Justin Bartel vom Sankt Sebastianus Schützenverein Derendorf 1655 e. V. haben, wie traditionell üblich, auf alle Blumen und Geschenke beim Derendorfer Königsspiel verzichtet und um Spenden für einen sozialen Zweck gebeten.
In diesem Jahr war es Ziel, die Kinderschutzambulanz der „Sterntaler Düsseldorf e. V.“ zu unterstützen. Die Organisation „Sterntaler“ hat es sich zum Ziel gemacht Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, die in große Not geraten sind in ihrer misslichen Lage zu helfen. Eines der wichtigen Hilfsprojekte der „Sterntaler“ ist die Kinderschutzambulanz in einem Düsseldorfer Krankenhaus. Hier werden Kinder versorgt und therapiert, die körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt ausgesetzt sind und die auf Grund ihrer persönlichen Lebenssituation kaum Hilfe zu erwarten haben.
Für das Sammeln der Spenden haben die Derendorfer Majestäten einen Weg, abseits der Hutsammlung, beschritten. Jeder Spender erhielt im Gegenzug zu seiner Gabe einen Königstaler, der ihn an das Brauchtum, an die Derendorfer Majestäten, aber ganz besonders an seine Beteiligung an der caritativen Arbeit unter dem Kreuz-Pfeil-Symbol und die Unterstützung der „Düsseldorfer Sterntaler“ erinnerte. Am Schützenfestsonntag, unmittelbar vor dem Königsschuss, konnten nun König Frank mit Königin Anna, Jungschützenkönig Justin und 1ter Regimentschef Dirk Schurse die stolze Summe von 11.586 Euro an die Düsseldorfer Sterntaler, vertreten von Präsidentin Caroline Merz und Gudrun Hock, Bürgermeisterin a. D. der Landeshauptstadt Düsseldorf, unter donnerndem, mehrminütigem Applaus eines voll besetzten Festzeltes überreichen.
Die Arbeit und der Einsatz des Derendorfer Königshauses und aller beteiligten Derendorfer Schützen wurde durch die Grüße des Diözesanbundesmeisters Walter Honerbach, vertreten durch die Diözesanvorstandsmitglieder Wolfgang Liembd und Lutz Hullermann, beide auch Angehörige des Bezirksverbandes Düsseldorf Ost, besonders wertgeschätzt. Der Wertekanon von Glaube, Sitte und Heimat erfuhr an diesem Tag eine besonders deutliche und wirksame Ausprägung.
