Die Stan­dar­ten­über­ga­be im Diö­ze­san­ver­band Köln setz­te den Schluss­punkt unter das Königs­jahr des Diö­ze­san­kö­nigs­paa­res 2025/2026, Micha­el und Gise­la Mon­schau aus Rheinbach/Heimerzheim

Zum Abschluss der offi­zi­el­len Schüt­zen­fest­sai­son hat­te der Diö­ze­san­ver­band Köln sei­ne Mit­glieds­bru­der­schaf­ten und Bezirks­ver­bän­de tra­di­tio­nell zur dies­jäh­ri­gen Stan­dar­ten­über­ga­be eingeladen.

Die Fest­mes­se in der Pfarr­kir­che St. Mar­tin in Rhein­bach mit Diö­ze­san­prä­ses Ste­fan Ehr­lich in Kon­ze­le­bra­ti­on mit Prä­ses Bern­hard Dobel­ke war der fei­er­li­che Auf­takt.

Vie­le Freun­de und Gäs­te, ange­fan­gen bei Bun­des­kö­nig Felix Danz, der amtie­ren­den Diö­ze­san­kö­ni­gin aus Aachen, Hel­ga Kün­zel sowie den amtie­ren­den Diö­ze­san­kö­nigs­paa­ren aus Essen, Heinz-Peter und Gabi Pott­hast und aus Trier, Frank Kray­er und Sil­ke Buhr-Kray­er sowie der Diö­ze­san­schü­ler­prin­zes­sin Sofia Lui­sa Fet­ten bis hin zu ehe­ma­li­gen Diö­ze­san- und Bun­des­ma­jes­tä­ten, waren der Ein­la­dung gefolgt. Dar­über hin­aus waren auch zahl­rei­che Schüt­zen- und Schüt­zen­frau­en der Hei­mat­bru­der­schaf­ten unse­rer Diö­ze­san­mä­jes­tä­ten anwe­send und bil­de­ten so zu die­ser fei­er­li­chen Ver­an­stal­tung einen wür­di­gen Rah­men. Dafür ein von Her­zen kom­men­des Dankeschön.

Nach der lit­ur­gi­schen Eröff­nung des Got­tes­diens­tes begrüß­te Diö­ze­san­bun­des­meis­ter Wal­ter Honer­bach, alle Gäs­te und beton­te, dass deren Anwe­sen­heit ihn ehrt und freut, da sie doch Aus­druck der Wert­schät­zung gegen­über unse­ren Majes­tä­ten und deren Ämtern und Ver­pflich­tun­gen sei. 

Vor dem Schluss­se­gen dank­te der Diö­ze­san­bun­des­meis­ter Wal­ter Honer­bach der Bru­der­schaft Heimerzheim/Rheinbach für deren ganz­jäh­ri­ges Enga­ge­ment und erin­ner­te dar­an, dass schon weder ein Jahr nach der letz­ten Zusam­men­kunft ver­gan­ge­nen ist und ver­in­ner­li­chen lässt, wie kurz- und schnell­le­big unse­re Gesell­schaft ist. Das man genau an sol­chen Tagen oft erschro­cken fest­stellt, was alles an Guten aber auch an weni­ge guten Din­gen gesche­hen ist. Dabei sei fest­zu­stel­len, dass unse­re Stan­dar­te in den letz­ten 12 Mona­te sehr oft mit ihrer sym­bol­haf­ten Außen­wir­kung ein deut­li­ches Zei­chen für ein respekt­vol­les und wert­schät­zen­des Mit­ein­an­der gesetzt hat und dies auch weit über die Gren­zen des eige­nen Ver­ban­des hinaus. 

„Unse­re Stand­ra­te, unser Dom, unser Diö­ze­san­wap­pen, die­se Sym­bo­le geben auch uns Schüt­zen in die­ser sehr unru­hi­gen Zeit ein stück­weit Ori­en­tie­rung, Hei­mat und Frie­den“. Die­se Sym­bo­le sei­en für uns ein mar­kan­tes Sinn­bild der Zuge­hö­rig­keit und der Iden­ti­fi­ka­ti­on. Unser Ziel müs­se es sein, über­zeu­gend dazu­stel­len, dass unse­ren Schüt­zen und Schüt­zen­frau­en in unse­rem Ver­band bis in die kleins­ten Bru­der­schaf­ten und Gemein­schaf­ten hin­ein, sehr viel dar­an gele­gen sei, unse­ren Leit­satz „Für Glau­be, Sit­te und Hei­mat“ mit Leben und Geist zu erfüllen.

Anschlie­ßend über­reich­te er zusam­men mit der Diö­ze­san­schü­ler­prin­zes­sin Sofia Lui­sa Fet­ten die Stan­dar­te mit ein­dring­li­chen, aber auch auf­mun­tern­den Wor­ten an die St. Dona­tus Schüt­zen­bru­der­schaft Effe­ren v. 1863, der Hei­mat­bru­der­schaft unse­res amtie­ren­den Diö­ze­san­kö­nigs­paars Diet­mar und Uschi Lenz.

Er gab den neu­en Trä­gern der Köl­ner Diö­ze­san­stan­dar­te für die mit­un­ter sicher­lich schweiß­trei­ben­de, aber auch iden­ti­täts­stif­ten­de Auf­ga­be die Bit­te mit auf den Weg: „Lasst auch ihr die Wer­te, für die unse­re Stan­dar­te steht, in dem nun vor uns lie­gen­den Jahr leben­dig wer­den“. Werbt mit der Stan­dar­te unse­res Köl­ner Diö­ze­san­ver­ban­des im Bund der His­to­ri­schen Deut­schen Schüt­zen­bru­der­schaf­ten und über­all dort wo ihr unse­re Diö­ze­san­ma­jes­tä­ten beglei­tet für Akzep­tanz und Tole­ranz, für rhei­ni­sche Lebens­freu­de, für den christ­li­chen Glau­ben und für ein ver­ant­wor­tungs­vol­les Mit­ein­an­der statt neben­ein­an­der“.

Zuletzt wünscht er auch im Namen des Diö­ze­san­ver­ban­des Köln für die­se beson­de­re Auf­ga­be, viel Kraft, Enga­giert­heit und Got­tes rei­chen Segen.

Nach dem Got­tes­dienst und einem kur­zen Fest­um­zug zum Schüt­zen­platz, fand in der Schüt­zen­hal­le, die bis auf den letz­ten Platz belegt war, die offi­zi­el­le Ver­ab­schie­dung des Diö­ze­san­kö­nigs­paa­res 2025/2026, Micha­el und Gise­la Mon­schau statt. 

Wal­ter Honer­bach begrüß­te alle Gäs­te und nach einer klei­nen Ver­schnauf­pau­se, in der sich die Gäs­te und die Königs­paa­re mit Kaf­fee, Kuchen oder herz­haf­tem stär­ken konn­ten, dank­te er dem schei­den­dem Diö­ze­san­kö­nigs­paar Micha­el und Gise­la Mon­schau, die von Beginn an mit einer ehr­li­chen Freund­lich­keit und Herz­lich­keit und mit einer äußer­li­chen Gelas­sen­heit, mit Umsicht, mit gro­ßer Dank­bar­keit und vor allem Din­gen mit gro­ßer Freu­de das Reprä­sen­tan­ten-Amt geprägt und gemeis­tert haben.

„Den Auf­wand für offi­zi­el­le Ämter, mit allem, was dahin­ter­steckt, an Arbeit, an Ter­mi­nen, an Enga­ge­ment, an Zeit, manch­mal auch an blank lie­gen­den Ner­ven, aber auch sicher­lich an unver­gess­lich schö­nen und berei­chern­den Schüt­zen­er­eig­nis­sen, kön­nen wir alle, bis auf weni­ge Aus­nah­men, nur erah­nen“.

 Bevor er jedoch end­gül­tig die bei­den ver­ab­schie­de­te über­reich­te er als Zei­chen der Wert­schät­zung und Aner­ken­nung Micha­el Mon­schau die Chris­toph Bern­hard Graf von Galen-Medail­le. Von ihm stammt der Aus­spruch: „Bru­der sein ist mehr“ und eine Chro­nik des Diö­ze­san­ver­bands Köln. Zudem erhiel­ten bei­de als Erin­ne­rung an ihr Königs­jahr einen gro­ßen Bil­der­rah­men mit vie­len Fotos aus ihrem Diö­ze­san­kö­nigs­jahr, sowie Gise­la einen Blu­men­strauß für ihr Enga­ge­ment. Als beson­de­re Über­ra­schung über­reicht Wal­ter Honer­bach noch ein Repli­kat der Königs­ket­te bzw. des Königs­schilds (ange­fer­tigt von Andre­as Zün­dorf) mit den Wor­ten: „immer, wenn ich die Königs­ket­te sehe, den­ke ich, das ist doch mei­ne Ket­te. Ich war der ers­te Diö­ze­san­kö­nig, der die­se Ket­te ein gan­zes Jahr tra­gen durf­te“.

Nicht zuletzt hat­te auch der stellv. Diö­ze­san­jung­schüt­zen­meis­ter Dirk Ber­nartz ein klei­nes „Dan­ke­schön“ für ihren Ein­satz und Unter­stüt­zung der Jugend mitgebracht. 

Auch die Diö­ze­san­kö­ni­gin­nen aus Aachen, Essen und Trier erhiel­ten einen klei­nen Blu­men­strauß als Dank für ihr kom­men und die Diö­ze­san­schü­ler­prin­zes­sin einen Gutschein.

In sei­ner Abschieds­re­de zeig­te Diö­ze­san­kö­nig Micha­el Mon­schau noch­mals auf, wie erleb­nis­reich das ver­gan­ge­ne Jahr für ihn und sei­ner Köni­gin war und bedank­te sich bei allen, die die bei­den in dem Jahr beglei­tet und unter­stützt haben. Hier bedank­te er sich aber beson­ders bei sei­ner Frau Gise­la, die ihm immer den Rücken gestärkt und frei­ge­hal­ten hat­te und ihn bei allem und alles immer stets unter­stützt hatte. 

Anschlie­ßend hieß Wal­ter Honer­bach, den seit dem 12. Sep­tem­ber amtie­ren­den, neu­en Diö­ze­san­kö­nig Diet­mar Lenz mit sei­ner Köni­gin Uschi aus der St. Dona­tus Schüt­zen­bru­der­schaft Effe­ren in der gro­ßen Schüt­zen­fa­mi­lie als neue könig­li­che Reprä­sen­tan­ten unse­res Diö­ze­san­ver­ban­des herz­lich will­kom­men und wünsch­te dem Königs­paar viel Freu­de für deren Regie­rungs­jahr und über­reich­te Uschi einen Blumenstrauß.

Zugleich die Bit­te an die Bei­den, dass auch sie die Freu­de an und in ihrem so wert­vol­len Ehren­amt in unse­ren Schüt­zen­bru­der­schaf­ten, in unse­rem Diö­ze­san­ver­band und in unse­rer gro­ßen Bun­des­schüt­zen­fa­mi­lie behal­ten mögen. „Gebt uns die Gele­gen­heit, euch in den kom­men­den Wochen und Mona­ten wei­ter ken­nen und schät­zen zu ler­nen. Die gan­ze Schüt­zen­fa­mi­lie und ich drü­cken euch die Dau­men, dass Ihr den Spa­gat zwi­schen eurem bür­ger­li­chen Leben und als könig­li­che Schüt­zen­re­prä­sen­tan­ten in euren Bru­der­schaf­ten, Bezirks­ver­bän­den und in unse­rem Diö­ze­san­ver­band gelingt. Für euer Schüt­zen­kö­nigs­jahr 2026/2027 als Diö­ze­san­ma­jes­tä­ten wün­sche ich euch viel Freu­de, vie­le neue, inter­es­san­te Begeg­nun­gen und Got­tes rei­chen Segen“.

Den Abschluss bil­de­te die Bekannt­ga­be der Gewin­ner des Schieß­wett­be­wer­bes der ehe­ma­li­gen Diö­ze­san­kö­ni­ge. Dabei errang Heinz-Gerd Fritz, Diö­ze­san­kö­nig aus dem Jahr 1998 mit 178 Punk­ten den zwei­ten Platz und erhielt somit den Wan­der­po­kal. Dirk Vet­ter­ling, der Diö­ze­san­kö­nig aus dem Jahr 2013 errang mit 210 Punk­ten den ers­ten Platz und trägt nun für ein Jahr die Wan­der­ket­te der ehe­ma­li­gen Diözesanmajestäten.

Damit ende­te das offi­zi­el­le Pro­gramm einer gelun­ge­ne Stan­dar­ten­über­ga­be, wobei vie­le Schüt­zen bei ange­reg­ten Gesprä­chen noch bis spät in den Abend in der Schüt­zen­hal­le blie­ben.