Kölsche Töne, hochkarätiges Programm und beste Stimmung im ausverkauften Ver-einsheim

Montag, 2. Februar 2026

Berichts-Kategorie: Bruderschaften
Bruderschaft: Adler-Schützen Köln Zollstock 1930 e. V.
eingesendet von: Hans-Jürgen Kampf

Unter dem Mot­to „Mer dun et för Zoll­stock“ fei­er­ten die Adler-Schüt­zen am 24. Janu­ar 2026 ihre 5. Adler-Kos­tüm­sit­zung im Ver­eins­heim – und das mit gro­ßem Erfolg. Rund 160 begeis­ter­te Gäs­te erleb­ten eine rest­los aus­ver­kauf­te Sit­zung in aus­ge­las­se­ner, fried­li­cher und durch­weg stim­mungs­vol­ler Atmosphäre.

Lite­rat und Sit­zungs­lei­ter Man­fred Kai­ser hat­te erneut ein abwechs­lungs­rei­ches und hoch­wer­ti­ges Pro­gramm mit neun Pro­gramm­punk­ten zusam­men­ge­stellt. Der Sit­zungs­auf­takt um 17:15 Uhr gelang dem Trom­pe­ter­korps Eefel­kank, das mit einer gelun­ge­nen Mischung aus Rock­mu­sik und köl­schen Ever­greens sofort für bes­te Stim­mung sorgte.

Zu den abso­lu­ten Höhe­punk­ten des Abends zähl­te der Auf­tritt der Tiro­ler Band WILDBACH, die den Saal sprich­wört­lich zum Kochen brach­te und das Publi­kum begeis­ter­te. Für die lei­sen, tra­di­ti­ons­rei­chen Töne sorg­te Krätz­chen­sän­ger Harald Voß („Jeck noh Note“). Mit gro­ßer Auf­merk­sam­keit und Respekt sang der Saal die bekann­ten Krätz­chen vol­ler Inbrunst mit. Wei­te­re Pro­gramm­punk­te wie der Red­ner „Ne Klein­ka­rier­te“, die Jugend­tanz­grup­pe Höp­pe­mötz­jer, die Dom­stadt­ban­de, Trom­pe­ter Lutz Kniep sowie Micky Brühl run­de­ten das facet­ten­rei­che Pro­gramm ab.

Gegen 22:30 Uhr ende­te die offi­zi­el­le Sit­zung; bis 2:00 Uhr mor­gens wur­de bei der After-Sit­zungs­par­ty wei­ter gefei­ert. Zahl­rei­che Gäs­te blie­ben noch lan­ge auf der Tanz­flä­che und sorg­ten gemein­sam mit DJ Flo­ri­an Hönig für einen stim­mungs­vol­len Ausklang.

Die Adler-Kos­tüm­sit­zung ist mitt­ler­wei­le ein fes­ter Bestand­teil im Zoll­sto­cker Veedel. Der Erfolg spricht für sich: Bereits weni­ge Stun­den nach Ver­an­stal­tungs­en­de war auch die 6. Adler-Kos­tüm­sit­zung am 16. Janu­ar 2027 erneut aus­ver­kauft – zum zwei­ten Mal in Fol­ge. Der 1. Vor­sit­zen­de der Adler-Schüt­zen, Hans-Jür­gen Kampf, beton­te, dass man pro­blem­los deut­lich mehr Kar­ten ver­kau­fen könnte.

Den­noch blei­be man bewusst bei einer „klei­nen, aber fei­nen Sit­zung“, die vor allem für die Zoll­sto­cke­rin­nen und Zoll­sto­cker bezahl­bar und fair blei­ben soll – ganz nach dem dies­jäh­ri­gen Fas­tel­ovends­mot­to: „Mer dun et för Zollstock“