Trauer im Diözesanverband Köln

Dienstag, 10. Februar 2026

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Bruderschaft: St. Sebastianus Schützenbruderschaft Köln-Stammheim gegr. vor. 1594 e.V.
eingesendet von: Johannes Mautes

Johan­nes Schiff­gen war über Jahr­zehn­te hin­weg eine prä­gen­de Per­sön­lich­keit des Schüt­zen­we­sens in Köln-Stamm­heim und weit dar­über hin­aus. Bereits im Jahr 1952 trat er im Alter von nur 14 Jah­ren der Jung­schüt­zen­ab­tei­lung bei und schloss sich zugleich dem zuvor gegrün­de­ten Tam­bour­corps an. Dort wirk­te er 25 Jah­re lang als Spiel­mann und 1. Vorsitzender.

Im Jahr 1982 über­nahm Johan­nes Schiff­gen das Amt des 1. Vor­sit­zen­den der
St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­bru­der­schaft Köln-Stamm­heim, gegrün­det vor 1594.

In sei­ner 34-jäh­ri­gen Amts­zeit führ­te er die Bru­der­schaft mit gro­ßem Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, Weit­blick und uner­müd­li­chem Enga­ge­ment. Maß­geb­lich wirk­te er an der Aus­rich­tung des Bun­des­kö­ni­gin­nen­ta­ges anläss­lich des 400-jäh­ri­gen Bestehens der Bru­der­schaft mit. Eben­so setz­te er sich ent­schei­dend für den Kauf des Ver­eins­ge­län­des im Jahr 2005 sowie für den Neu­bau der Schüt­zen­hal­le ein – Mei­len­stei­ne, die das Fun­da­ment der Bru­der­schaft bis heu­te sichern.

Am 23. April 2016 wur­de Johan­nes Schiff­gen als 1. Vor­sit­zen­der mit einem gro­ßen Zap­fen­streich ver­ab­schie­det. Die his­to­ri­sche Vor­sit­zen­den­ket­te der Bru­der­schaft trug er stets mit Stolz – auch wenn er mit einem Augen­zwin­kern anmerk­te, dass sie manch­mal „ver­dammt schwer“ sein könne.

Mit Johan­nes Schiff­gen ver­lie­ren wir einen hoch­ver­dien­ten Schüt­zen­bru­der, einen ver­läss­li­chen Mit­strei­ter und einen Men­schen, der sein Leben in den Dienst der Gemein­schaft gestellt hat. Sein Wir­ken und sein Vor­bild wer­den unver­ges­sen bleiben.