100 Jahre Bonn-Süd

Sonntag, 9. August 2026

Berichts-Kategorie: Bruderschaften

Bruderschaft: Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Bonn-Süd 1926 e. V.

eingesendet von: Rolf Raths

Am 8. August 2026 fei­er­te die Sankt-Sebas­tia­nus-Schüt­zen­bru­der­schaft Bonn-Süd 1926 e. V. ihr hun­dert­jäh­ri­ges Jubi­lä­um. Ein breit ange­leg­ter Fest­akt wur­de von zahl­rei­chen Gäs­ten beglei­tet, dar­un­ter auch der Stell­ver­tre­ten­de Bun­des­meis­ter des Diö­ze­san­ver­ban­des Köln Klaus Zinke. 

An dem Geschichts­träch­ti­gen Abend über­reich­te er dem zwei­ten Bru­der­meis­ter Rolf Raths die Hoch­meis­ter­pla­ket­te für das hun­dert­jäh­ri­ge Bestehen der Bru­der­schaft. Unter gro­ßem Applaus wur­de eben­falls unser Schüt­zen­bru­der Wolf­gang Döring für sein 40-jäh­ri­ges Enga­ge­ment geehrt. 100 Jah­re Glau­be, Sit­te, Hei­mat Die Sankt-Sebas­tia­nus-Schüt­zen­bru­der­schaft Bonn Süd wur­de im Jahr 1926 im Bon­ner Süden gegrün­det und ist seit­her ein fes­ter Bestand­teil des Orts­teils Bonn-Kessenich. 

Der Ver­ein blickt auf eine lan­ge Tra­di­ti­on mit meh­re­ren sport­li­chen sowie his­to­ri­schen Erfol­gen zurück. Die Bru­der­schaft stell­te unter ande­rem einen Diö­ze­san­kö­nig sowie einen Diö­ze­san­prin­zen. Auch sport­lich gehört die Schüt­zen­bru­der­schaft Bonn-Süd zu den aktivs­ten und bes­ten Bru­der­schaf­ten im Bezirk Bonn. Klaus Zin­ke beton­te die Ver­bun­den­heit der Schüt­zen zur Gesell­schaft und die Bedeu­tung der Tra­di­ti­on sowie des Ver­eins­le­bens. Als High­light des Abends wür­dig­te er das hun­dert­jäh­ri­ge Enga­ge­ment der Bru­der­schaft mit der Hoch­meis­ter­pla­ket­te des Diö­ze­san­ver­ban­des Köln. 

Nach der Ehrung mit der Hoch­meis­ter­pla­ket­te folg­te für unse­ren Schüt­zen­bru­der Wolf­gang Döring eine über­ra­schen­de Aus­zeich­nung mit dem Schul­ter­band. Klaus Zin­ke erwähn­te die uner­müd­li­che Bereit­schaft von Wolf­gang Döring, sich über die letz­ten 40 Jah­re hin­weg sowohl im Bezirks­vor­stand als auch im Vor­stand der Schüt­zen­bru­der­schaft ein­zu­brin­gen. Dabei stell­te er her­aus, dass ein sol­ches Ehren­amt viel Zeit, Lie­be und Hin­ga­be erfordert. 

Der sicht­lich gerühr­te Wolf­gang Döring nahm die­se Aus­zeich­nung unter ste­hen­den Ova­tio­nen der rund 140 Gäs­te ent­ge­gen und run­de­te damit das 100-jäh­ri­ge Jubi­lä­um noch ein­mal beson­ders ab.